Urban Nation: Ein lebendes Museum in Berlin

Wie urban ist die Nation oder was ist ein Museum?

Urban Nation in Berlin versteht sich als Museum für zeitgenössische Straßenkunst und ist für jedermann zugänglich, die Besichtigung ist kostenlos. Doch Urban Nation ist mehr als das: Es sieht sich auch als Beschützer der Künstler vor Investoren und großen Galerien und als Vermittler zwischen Kunst und Interessierten. In einem Interview mit Direktorin Yasha Young erfahren wir mehr über die Digitalisierung der Kunstwelt, über schwindende Besucher konventioneller Museen, über den Abbau von Hemmschwellen, über neue Konzepte und über die jahrelange Vorbereitung des Museums bis hin zur Eröffnung.

Text: Alexandra Barone, Fotos: Urban Nation, Bullitt1964/Wikimedia, Alexandra Barone

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The art of dialogue oder Warum im Dialog die Zukunft liegt

Der Dialog als solches verliert in der heutigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Schuld sind wir selbst, nicht etwa die „Umwelt“ mit ihrer Dauerbeschallung, der Konsumismus, der Kapitalismus. Wir selbst können entscheiden, ob und wie viel Zeit wir uns zum Zuhören nehmen wollen.

(Text: Alexandra Barone, Fotos: Collective Leadership Insitut)

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Die Berliner Produzentengalerie: Eine Mischung aus Kunst und Wirtschaft

Wir bieten allen Kunstproduzenten – vom Quereinsteiger bis hin zum studierten Profi – die Möglichkeit, zur Teilnahme an schönen Kunstausstellungen, Vernissagen und Kunstmessen für Künstler, erklärt Diana Achtzig. “Was zählt ist einzig und allein die Produktion von Kunst, sei es Malerei, Bildhauerei oder Fotografie.

(Text: Alexandra Barone, Fotos: Galerie Achtzig)

Fast 30 Jahre hat sich das Konzept der Produzentegalerie in Berlin bewährt

Bereits 1990 wurde die
Produzentengalerie Berlin von der Galeristin Alexandrina Schmidt gegründet und öffnete ihre Türen für Künstler, immer auf der Suche nach neuen Talenten. Im Jahr 2013 wurde die Produzentengalerie Berlin von Diana Achtzig übernommen. Die Berlinerin und studierte Künstlerin hat als Galeristin eine lange Erfahrung. Schon 1990 gründete sie in Amsterdam ihre erste eigene Galerie für junge Kunst und ist jährlich auf nationalen und internationalen Kunstmessen vertreten. Das Konzept der Produzentengalerie hat sie von Alexandrina Schmidt nicht nur übernommen, sondern auch mit Begeisterung perfekt ausgebaut. Es ist einfach, aber effektiv: Es gibt eigentlich zwei Galerien. In der Galerie 80 wird ein fester Stamm von bereits etablierten Künstlern ausgestellt, die regelmäßig mit der Galeristin arbeiten. Mit der Produzentengalerie will Diana Achtzig weniger bekannten Künstlern und Quereinsteigern die Möglichkeiten geben, Karriere zu machen – ohne jegliche Begrenzung, weder beruflich, noch geografisch oder demografisch. Unbekannte Künstler sollen somit gefördert werden und so einen Einstieg in den viel umkämpften Kunstmarkt zu erhalten.

Eine passende Galerie finden? Ein schwieriges Unterfangen!

“Die passende Galerie zu finden, ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. Jedoch ist eine Zusammenarbeit mit einer angesehenen Galerie unentbehrlich, um seine Kunstwerke zu hohen Preisen zu verkaufen, in einem staatlichen Museum oder auf einer teuren Kunstmesse ausstellen zu dürfen oder große Presseartikel zu erhalten, erklärt Diana Achtzig. Die erfahrene Galeristin sieht sich als Vermittlerin. “Viele Künstler leben in ihrer eigenen Welt, sehen nur ihre Werke, nicht aber die Umwelt, die Wirtschaft und Nachfrage, so Achtzig. So würden auch viele nicht verstehen, warum ihre Werke nicht ausgestellt oder verkauft würden. Die Produzentengalerie Berlin kann für Künstler den Einstieg in den Kunstmarkt erheblich erleichtern. Ich stelle den Kontakt zu professionellen Kunstsammlern, wichtigen Versteigerungshäusern oder anerkannten Galerien im Ausland her, erklärt Diana Achtzig.

Wirtschaft und Kunst: Die erfolgreiche Kombination des Artinvestments

Diana Achtzig verkörpert die ideale Mischung aus Kunst und Wirtschaft. Sie ist kreativ, denkt aber auch an den Verkauf und Absatz. Die Berliner Galeristin studierte Betriebswirtschaft an der Technischen Universität Berlin und Kunst an der Universität der Künste Berlin. Im Anschluss unterrichtete Frau Diana Achtzig sieben Jahre als Dozentin an Hochschulen, Universitäten und Privatschulen. Nach der Gründung der Kunstakademie Berlin arbeitete sie 15 Jahre im Bereich Artinvestment und verkauft täglich Kunstwerke seit 1990. Ihr Wissen und ihre Erfahrung möchte sie mit dem Konzept der Produzentengalerie an die Künstler weitergeben. Sie will ihnen helfen, sich zu verkaufen, denn auch in der Kunstwelt entscheiden Angebot und Nachfrage über den Erfolg eines Künstlers sowie die Preise für dessen Werke. “Somit definieren Käufer und Sammler die Nachfrage danach, welche Kunstwerke sich gut verkaufen und welche nicht, unterstreicht Achtzig. “Wir als Galeristen geben diese Nachfragen und Wünsche der Sammler einfach nur an die Künstler weiter. Daher sind auch die Auswahlkriterien der Galerie 80 nicht etwa am subjektiven Geschmack der Galeristin gebunden, sondern einfach und allein an der vorherrschenden Nachfrage.

Die Produzentengalerie Berlin sucht zurzeit neue Künstler!
Es werden Künstler, Quereinsteiger und Kunststudenten in den folgenden Bereichen gesucht: Zeitgenössische Kunst in der Malerei oder Konzeptkunst, Junge Kunst als Skulpturen in der Bildhauerkunst und Gegenwartskunst als Fotografie. Interessierte können ihre Bewerbung an diana.achtzig@googlemail.com verschicken. Die künstlerische Bewerbung wird geprüft und anhand des vorliegenden Portfolios wird entschieden, ob die Arbeiten in das Galerieprogramm der Produzentengalerie Berlin passen könnte. Weitere Informationen gibt es unter http://www.berlin-produzentengalerie.de/bewerbung.php

Al fresco – In Rom erleben alte Techniken ihre Wiedergeburt

Vor nicht allzu langer Zeit waren die einzigen Wandbekleidungen in den Häusern nicht etwas Papiertapeten, sondern Fresko-Motive – direkt auf die Wand gemalt. Die römische Künstlerin Patrizia Gioia lässt die alte Technik in ihrer Bottega wieder aufleben.

(Text: Alexandra Barone, Fotos: Alexandra Barone/Patrizia Gioia)

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Neulich auf der Fashion-Week

Gründen leicht gemacht? AnRa – Eine Erfolgsgeschichte aus der Modebranche

Die Zahl älterer Gründerinnen und Gründer wird weiter zunehmen, konstatiert das RKW Kompetenzzentrum: Im Jahr 2035 wird knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland älter als 50 Jahre sein. Doch einfach ist der “Berufswechsel” nicht…

(Text: Alexandra Barone, Fotos: Alexandra Barone und AnRa Mode GmbH)

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Ein Nachmittag mit Pinuccio Sciola – Von singenden Steinen und Murales

Den Meister der singenden Steine habe ich in seiner Geburtsstadt San Sperate getroffen. Pinuccio Sciola bringt aber nicht nur Steine zum Singen, sondern auch die weißen Hauswände seiner Geburtsstadt im Süden Sardiniens zum Leuchten.

Text: Alexandra Barone, Fotos: Davide Giaganelli

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